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Baumbestattung, Seebestattung oder Feuerbestattung ?

Ehemaligen Naturliebhabern wird nun auch nach dem Tode eine würdevolle Möglichkeit gegeben, auf ewig in Einklang mit der Natur zu sein. Der Baum, an dem man einmal beerdigt werden will, wird oft schon zu Lebezeiten ausgesucht und festgelegt.

Einen weiteren Vorteil, den viele zu schätzen wissen, bietet die friedliche und ruhige Atmosphäre eines Waldes, ähnlich einer Seebestattung.Ein Beispiel hierfür ist die Baumbestattung, für welche eine vorherige Einäscherung ebenfalls wieder Voraussetzung ist.

Die Beisetzung an der Wurzel eines Baumes soll die schnellere Wiederaufnahme der Asche, also sozusagen des Verstorbenen, in den Kreislauf der Natur symbolisieren.Der Baum gilt aber auch zugleich als  Anlaufpunkt für Angehörige, an der sie um den Verstorbenen trauern können, stellt also sozusagen das Grabmal dar, ohne dass die Zurückgebliebenen aufwändige Grabpflege betreiben müssen. Viele Bestatter wie Aabach Bestattungen Berlin oder Goldberg Bestattung Berlin beraten Sie gerne auch zu Lebzeiten über mögliche Bestattungsformen. So haben die Hinterbliebenen nicht die Qual der Wahl bezüglich der Form und Art der Bestattung.

Die jeweiligen Bäume werden in der Regel als Grabstätte gekennzeichnet, sei es durch ein Schild mit dem Namen des Verstorbenen oder durch eine anderweitige Markierung, wenn eine anonyme Beisetzung gewünscht ist.
Eine Baumbestattung ist aber nicht in jedem beliebigen Wald möglich, sondern  nur in speziellen Waldarealen, die als sogenannte “Waldfriedhöfe” gelten und von Forstleuten der jeweiligen Wälder zur Verfügung gestellt werden, in Absprache mit der Kommune. Es kann zwischen mehreren Optionen der Bestattung gewählt werden, wie z.B  der Einzelgrabstätte oder auch des sogenannten “Familienbaumes”, an dessen Wurzeln dann auf Wunsch ein ganzes Familiengrab entsteht.

Die Urnen bestehen meist aus biologisch abbaubaren Materialien, damit die Umwelt nicht geschädigt wird, was sicher auch nicht im Sinne des Verstorbenen gewesen wäre. Die Gestaltung der Trauerfeier erfolgt ganz individuell. Sie kann in dem Heimatort des Verstorbenen abgehalten werden oder direkt im Wald bei der Urnenbeisetzung. Die Waldareale, in denen Baumbestattungen stattfinden, sind geschützt und das jeweils für 99 Jahre, die Zeit, in der das Grab offiziell besteht. Somit hat der Verstorbene auch über seinen Tod hinaus ein Zeichen für den Umweltschutz gesetzt.